Um das Layout-Diagramm eines Zustands (States) in das Layout-Fenster zu laden bzw. zu öffnen, wählen Sie im Kontext-Menü des Zustands den Menüpunkt Open Layout (siehe Abb. 5.8), oder selektieren Sie den entsprechenden Zustand und drücken Sie die F3-Taste. In welchem Statechart-Fenster Sie den Zustand selektieren, spielt dabei keine Rolle. Es ist natürlich auch möglich, die Selektierung im Outline-View (4.3.3) eines geöffneten Statechart-Fensters vorzunehmen. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die in Abschnitt 5.3.9 erläutert wird.
Nachdem das Layout-Diagramm eines Zustands im Layout-Fenster geöffnet wurde, wechselt der Editor automatisch in dieses Fenster. Das Layout-Fenster wird also nach einer solchen Aktion automatisch zum aktiven Fenster, und Sie können mit der Editierung des Layouts sofort beginnen.
Welches Layout gerade im Layout-Fenster geöffnet ist, können Sie am entsprechenden Tab erkennen (siehe Abb. 5.9). Der Tab enthält das Layout-Icon, das darauf hinweist, dass es sich um das Layout-Fenster handelt, gefolgt von dem Namen des Zustands, dessen Layout zur Zeit geöffnet ist.
Steht kein Layout im Layout-Fenster zur Editierung bereit, so führt der Tab lediglich den Begriff Layout. Außerdem wird, wenn man ins Layout-Fenster wechselt, ein dunkel-grauer statt des normalen weißen Hintergrunds angezeigt. Desweiteren lassen sich natürlich keinerlei GUI-Elemente erzeugen.
Wird ein Zustand, dessen Layout gerade im Layout-Fenster geöffnet ist, aus irgendeinem Grund gelöscht, so wird dieses Layout automatisch aus dem Layout-Fenster entfernt. Eine weitere Bearbeitung dieses Layouts ist damit also nicht möglich. Wenn Sie den Zustand wiederherstellen, indem Sie die Lösch-Aktion wieder rückgängig machen, so wird dieses Layout ebenfalls wiederhergestellt. Es wird allerdings nicht wieder automatisch in das Layout-Fenster geladen. Wenn Sie es also wieder bearbeiten wollen, müssen Sie es erneut öffnen.
Das Kontextmenü eines Layout-Fensters erhalten Sie durch einen Rechtsklick auf eine freie Stelle. Stellen Sie dabei auch sicher, dass kein GUI-Element selektiert ist. Dort gibt es, genauso wie im Kontextmenü des Statechart-Fensters (4.2.1), die Möglichkeit, ein Raster (Grid) einzublenden. Dieses Raster dient als visuelle Hilfe zur Ausrichtung von GUI-Elementen. Die Größe dieses Rasters lässt sich ebenfalls in diesem Kontextmenü einstellen.
Im Layout-Fenster gibt es einen speziellen rechteckigen Ausschnitt, den sogenannten Bildschirmbereich. Nur was sich innerhalb des Bildschirmbereichs befindet, wird auch in der Simulation für dieses Layout erscheinen. Dieser Bildschirmbereich lässt sich wahlweise anzeigen oder ausblenden. Mehr zu dieser Einstellung erfahren Sie in Abschnitt 5.3.3.
D. Hannwacker - A. Gebel - M. Dürksen 