4.2.3 Toolbar

Die Toolbar von Eclipse befindet sich am oberen Rand des Eclipse-Fensters. In dieser Toolbar finden Sie neu hinzugefügte Funktionalitäten, die Sie bei der Editierung des Statecharts unterstützen (Abb. 4.14).

Figure 4.14: Toolbar
 
toolbar.png

Unter anderem befindet sich dort eine Funktion, mit der Sie durchgeführte Aktionen nacheinander schrittweise rückgängig machen können. Als Gegenstück zu dieser Funktion gibt es auch die Möglichkeit, rückgängig gemachte Aktionen zu wiederholen. Diese beiden Funktionen werden als Pfeile dargestellt. Wenn Sie über einer der beiden Funktionen mit der Maus verweilen, erhalten Sie als Tooltipp den Namen der Aktion, die rückgängig gemacht bzw. wiederholt werden würde (Abb. 4.15).

Figure 4.15: Undo/Redo-Funktionen
 
undo.png

Als Voreinstellung ist es in GuiBuilder nicht möglich, ein Compartment direkt im Editor auszuwählen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Selektierung des umgebenden Zustands zu erleichtern. Sie können diese Einstellung jedoch ändern. Dazu müssen Sie auf das Compartment-Symbol in der Toolbar klicken. Es handelt sich dabei um einen einfachen Schalter. Ist das Symbol durchgestrichen, so ist die Compartment-Selektierung deaktiviert, andernfalls ist sie aktiviert (Abb. 4.16).

Figure 4.16: Compartment-Selektierung umschalten
 
compartment_selection.png

In Statecharts ist die graphische Überlappung von Zuständen normalerweise nicht erlaubt. Ein extremer Fall von Überlappung liegt vor, wenn ein Zustand sich komplett über einem anderen befindet. So lässt sich unter Umständen nicht mehr unterscheiden, ob der Zustand den anderen lediglich überlappt, oder ob der eine Zustand den anderen enthält. Wenn Sie trotzdem die Überlappung von Zuständen zulassen wollen, etwa um Platz zu sparen, können Sie den Schalter in der Toolbar verwenden (Abb. 4.17).

Figure 4.17: Überlappung umschalten
 
overlapping.png

Sobald Sie über den Schalter das Überlappen von Zuständen wieder abschalten, werden automatisch alle sich zu diesem Zeitpunkt noch überlappenden Zustände so angeordnet, dass diese Überlappungen aufgelöst werden (vgl. Abb. 4.18).

Figure 4.18: Automatisches Auflösen der Überlappungen
 
solve_overlapping_2.png

Rechts daneben finden Sie in der Toolbar eine Funktion zur Generierung der Benutzungsschnittstelle (GUI) (Abb. 4.19). Dabei wird die zu diesem Zeitpunkt mithilfe von Statechart- und Layout-Diagrammen modellierte GUI erzeugt und in den Simulator geladen. Dabei gibt es zwei verschiedene Generierungsarten. Mit der einen wird eine vollständig autonome GUI erzeugt, die sich durch Änderungen, die nach der Generierung an dem Modell stattfinden, nicht beeinflussen lässt (sicher / safe). Die andere erlaubt es, dass nachträgliche Änderungen an dem Modell direkten Einfluss auf die bereits generierte GUI haben (manipulierbar / hot).

Figure 4.19: GUI generieren
 
generate.png

Beide Generierungsarten lassen sich über ein mit der Funktion verbundenes Pulldown-Menü auswählen. Die zuletzt in diesem Menü ausgewählte Generierungsart bleibt solange aktiv, bis erneut eine andere bestimmt wird. Welche der Generierungsarten aktiv ist, lässt sich an der Farbe des Generierungssymbols erkennen. Für den sicheren Modus erscheint das Symbol in blau, und für den manipulierbaren Modus ist es rot.

Erscheint das Symbol in silber-grau, so kann eine Generierung zu diesem Zeitpunkt nicht durchgeführt werden, da entweder gerade eine Validierung durchgeführt wird, oder eine bereits abgeschlossene Validierung Fehler im Modell gefunden hat. Die Validierung wird ausführlich in Abschnitt 4.4 besprochen. Detaillierte Informationen zur Generierung und Simulation finden Sie in Kapitel 6.

Abschließend befinden sich in der Toolbar Funktionen, mit deren Hilfe sich die Ansicht im aktuell geöffneten Statechart-Fenster zoomen lässt. In einer Combo-Box werden Ihnen verschiedene Zoom-Stufen zur Auswahl angeboten und mithilfe zweier Schaltflächen können Sie wahlweise in die aktuelle Ansicht hinein- oder herauszoomen.


i3D. Hannwacker - A. Gebel - M. Dürksen